Stand: 5. Oktober 2026. Alle Preise und Limits haben wir zuletzt am 5. Oktober 2026 auf den offiziellen Seiten der Anbieter geprüft.

Über diesen Vergleich: Wir sind der Hersteller von SeaTable und kennen den Markt für No-Code-Datenbanken aus erster Hand. Unser Schwerpunkt sind Teams in Europa: Hosting, DSGVO, Self-Hosting und Kosten. Nach diesen Kriterien liegt SeaTable vorn. Wo andere Werkzeuge besser sind, sagen wir es in jedem Abschnitt.

  • Beste Airtable-Alternative für Unternehmen und Behörden mit DSGVO-Anforderungen: SeaTable. Anbieter aus Mainz, Server in Deutschland, auch auf eigenen Servern betreibbar.
  • Beste Open-Source-Alternative zum Selbsthosten: Baserow (MIT-Lizenz) oder Grist (Apache-2.0).
  • Beste Oberfläche für eine bestehende SQL-Datenbank: NocoDB.
  • Wenn Dokumente im Mittelpunkt stehen: Notion.
  • Wenn Microsoft 365 oder Google Workspace schon im Einsatz ist: Microsoft Lists bzw. Google Sheets mit AppSheet.

Airtable hat einen neuen Eigentümer. Der Softwarekonzern Bending Spoons hat die Übernahme von Airtable am 4. September 2026 abgeschlossen, für einen Unternehmenswert von rund 1,3 Milliarden US-Dollar (Pressemitteilung ). Bending Spoons kündigt an, stark in Produkt, Support und Vertrieb zu investieren. Konkrete Änderungen an Preisen oder Tarifen sind bisher nicht bekannt. Nach früheren Übernahmen wie Evernote hat Bending Spoons allerdings Personal abgebaut und Preise erhöht (Reworked ). Viele Teams nehmen das zum Anlass, ihre Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter zu prüfen.

Airtable wird mit dem Team teuer. Airtable Team kostet 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung, Airtable Business 45 US-Dollar. Im Tarif Team ist eine Base auf 50.000 Datensätze begrenzt, in Business auf 125.000. Auch die API ist begrenzt: Im Tarif Team sind 100.000 API-Aufrufe pro Monat enthalten, in Free nur 1.000. Wer Airtable über n8n, Make oder Zapier mit anderen Systemen verbindet, stößt schnell an diese Grenze (Airtable-Tarife ).

Airtable ist ein US-Anbieter. Das Unternehmen sitzt in San Francisco und unterliegt damit dem US CLOUD Act. Eine Datenhaltung in Europa gibt es nur im höchsten Tarif Enterprise Scale, und auch dort bleiben Metadaten wie Base-Namen, Skripte und Nutzerdaten in den USA (Airtable-Hilfe ). In der offiziellen Liste des EU-US Data Privacy Framework haben wir Airtable nicht gefunden (Stand: 30.09.2026).

Airtable lässt sich nicht selbst hosten. Wer seine Daten auf eigenen Servern betreiben muss, etwa in Behörden, Forschung oder im Gesundheitswesen, kommt an einer Alternative nicht vorbei.

Tool Am besten für Kostenlos in der Cloud Preis ab (pro Nutzer/Monat, jährlich) Anbieter und Hosting Selbst hosten Import aus Airtable
SeaTable Unternehmen und Behörden mit DSGVO-Anforderungen ja, 10.000 Zeilen, 25 Nutzer 7 € Deutschland, Server in Frankfurt und München ja, Enterprise bis 3 Nutzer kostenlos ja
Baserow Open Source zum Selbsthosten ja, 3.000 Zeilen 10 $ Niederlande, Server in Deutschland ja, ohne Zeilenlimit, Kern unter MIT-Lizenz ja
NocoDB Oberfläche auf bestehende SQL-Datenbanken ja, 1.000 Datensätze 12 $ USA, Cloud bei AWS ja, ohne Zeilenlimit, Sustainable Use License ja
Grist Tabellen mit Python-Formeln ja, 5.000 Datensätze pro Dokument 8 $ USA, Cloud bei AWS in den USA ja, ohne Lizenzlimits, Apache-2.0 ja
SmartSuite Viele Branchenvorlagen, Projektmanagement nein, 14 Tage Test 15 $ (mind. 3 Nutzer) USA, EU-Region verfügbar nein ja
Notion Dokumente und einfache Datenbanken ja, eingeschränkt 9,50 € USA, EU-Region nur Enterprise nein nein, nur CSV
Microsoft Lists Organisationen mit Microsoft 365 ja, für private Konten in Microsoft 365 enthalten (ab ca. 6,07 €) USA, EU Data Boundary nur über SharePoint Server nein, nur Excel/CSV
Google Sheets + AppSheet Organisationen mit Google Workspace ja, AppSheet für Prototypen in Google Workspace enthalten (ab 6,80 €) USA, Datenregion EU ab Business Standard nein nein, nur CSV

Wir haben alle acht Werkzeuge anhand der offiziellen Preisseiten, Dokumentationen und Rechtstexte der Anbieter verglichen (Stand: 05.10.2026). SeaTable kennen wir als Anbieter naturgemäß am besten. Unsere Kriterien:

  1. Datenmodell: Verknüpfungen zwischen Tabellen, Ansichten, Formeln
  2. Limits und Preis: Datensätze pro Base, Speicher, Preis für ein Team von 10 Nutzern
  3. Anbieter und Hosting: Firmensitz, Serverstandort, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Data Privacy Framework
  4. Selbst hosten: möglich oder nicht, unter welcher Lizenz, mit welchen Kosten
  5. Umstieg: Import aus Airtable, was übernommen wird und was nicht
  6. Automationen, Skripte und KI

SeaTable als Airtable-Alternative: SeaTable und Airtable im Vergleich

SeaTable ist eine No-Code-Datenbank der SeaTable GmbH aus Mainz. Bases, Tabellen, Ansichten und Spaltentypen funktionieren wie in Airtable, sodass sich Airtable-Nutzer sofort zurechtfinden. Die Cloud läuft in Rechenzentren in Deutschland, und wer will, betreibt SeaTable auf eigenen Servern. Zu den Nutzern gehören die Bundeswehr, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Max-Planck-Gesellschaft und die französische Evaluationsbehörde Hcéres.

Am besten für: Unternehmen, Hochschulen und Behörden, die eine Datenbank wie Airtable suchen, ihre Daten aber in Deutschland oder auf eigenen Servern halten müssen.

Wo SeaTable Airtable schlägt:

  • Anbieter mit Sitz in Deutschland. Die SeaTable Cloud läuft bei Exoscale in Frankfurt am Main und München (ISO 27001). Den Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließen Sie direkt online ab.
  • Drei Betriebsarten: SeaTable Cloud, ein eigenes Dedicated-System oder SeaTable Server auf eigener Infrastruktur. Selbst gehostet ist die Enterprise Edition für bis zu 3 Nutzer kostenlos.
  • Günstiger: SeaTable Enterprise kostet 14 € pro Nutzer und Monat, Airtable Team 20 US-Dollar. Eine Base fasst in SeaTable Enterprise 100.000 Zeilen, in Airtable Team 50.000.
  • Python und JavaScript direkt in der Base, ohne Add-ons. Airtable unterstützt nur JavaScript.
  • Ein Big-Data-Backend für große Datenmengen und ein eigener KI-Server in Deutschland für KI-Automationen.

Wo Airtable besser ist:

  • KI: Airtable bietet deutlich mehr KI-Unterstützung. Mit Omni entstehen Apps und Agenten aus einer Beschreibung, Field Agents füllen Felder automatisch. SeaTable nutzt KI bisher vor allem in Automationen und Skripten. Mit der kommenden Version 7.0 kann die KI auch Tabellen und Felder anlegen.
  • Spaltentypen: Airtable hat 28, SeaTable 26.
  • Support: Airtable bietet optional Corporate Support mit SLAs, SeaTable nicht.
  • Ökosystem: Zu Airtable gibt es mehr Integrationen von Drittanbietern, Vorlagen und Anleitungen.

Für wen SeaTable nicht geeignet ist: Teams, die KI vor allem zum Aufbau ihrer Datenbanken und Apps nutzen wollen, und Unternehmen, die vertraglich zugesicherte Reaktionszeiten brauchen.

Umstieg von Airtable: Beim Anlegen einer Base „Von Airtable importieren“ wählen, Base-ID und Personal Access Token eingeben. Übernommen werden alle Tabellen, alle Zeilen einschließlich Anhängen, alle Spalten außer Button, Count, Lookup und Rollup sowie die Ansichten. Formelspalten werden mit der ursprünglichen Airtable-Formel als Platzhalter angelegt. Die Formel selbst übertragen Sie in die SeaTable-Syntax. Für mehr Kontrolle gibt es ein Migrationsskript.

Preis: Free kostenlos (10.000 Zeilen, 25 Nutzer), Plus 7 €, Enterprise 14 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. Alle Details auf der Preisseite.

Fazit: Die naheliegende Wahl, wenn Sie Airtable ersetzen und Ihre Daten in Deutschland oder auf eigenen Servern halten wollen. Mehr dazu auf unserer Seite SeaTable als Airtable-Alternative.

Baserow ist eine No-Code-Datenbank der Baserow B.V. aus Amsterdam. Der Kern steht unter der MIT-Lizenz und lässt sich frei selbst hosten.

Am besten für: Teams, die eine Open-Source-Lösung selbst betreiben und anpassen wollen.

Wo Baserow Airtable schlägt:

  • EU-Anbieter, die Cloud-Daten liegen laut Baserow in Deutschland (Baserow ).
  • Selbst hostbar, der Kern unter MIT-Lizenz. Premium- und Enterprise-Funktionen stehen unter einer eigenen, nicht quelloffenen Lizenz (Lizenz ).
  • Kostenlos 3.000 Zeilen, bei Airtable Free sind es 1.000 Datensätze pro Base.
  • Der KI-Assistent legt Tabellen, Felder, Ansichten und Formeln an.

Wo Airtable besser ist:

  • Beim Import aus Airtable gehen Formeln, Lookups, Rollups, Automationen und Interfaces verloren (Baserow-Doku ).
  • Die Zeilenlimits gelten pro Workspace, nicht pro Base.

Für wen Baserow nicht geeignet ist: Teams, die viele Airtable-Formeln und -Automationen mitnehmen wollen.

Preis: Free, Premium 10 $, Advanced 18 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (Preise ).

Fazit: Die stärkste Wahl, wenn eine echte Open-Source-Lizenz Pflicht ist.

NocoDB legt eine Oberfläche wie bei Airtable über eine SQL-Datenbank. Anbieter ist die NocoDB Inc. mit Sitz in den USA.

Am besten für: Entwicklerteams, die eine bestehende Postgres- oder MySQL-Datenbank für Fachanwender bedienbar machen wollen.

Wo NocoDB Airtable schlägt:

  • Selbst gehostet ohne Limits bei Datensätzen, Speicher und Nutzern.
  • Im Tarif Business 300.000 Datensätze, bei Airtable Business 125.000.
  • Externe Datenbanken lassen sich anbinden (ab Business).
  • Der Import aus Airtable übernimmt auch Ansichten mit Filtern und Sortierungen (NocoDB-Doku ).

Wo Airtable besser ist:

  • Für die NocoDB Cloud sind weder eine EU-Region noch ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung dokumentiert (Rechtliches ).
  • Formeln werden beim Import nicht übernommen.

Für wen NocoDB nicht geeignet ist: Fachabteilungen ohne technische Unterstützung. NocoDB steht außerdem nicht unter einer Open-Source-Lizenz im engeren Sinn, sondern unter der Sustainable Use License.

Preis: Free, Plus 12 $, Business 24 $, Scale 45 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung. In Plus und Business zahlen Sie höchstens für 9 Nutzer (Preise ).

Fazit: Stark für technische Teams, die selbst hosten. Für die Cloud-Version fehlen uns Angaben zum Datenschutz.

Grist verbindet eine Tabellenkalkulation mit einer relationalen Datenbank. Anbieter ist die Grist Labs Inc. aus New York.

Am besten für: Teams, die gern mit Formeln arbeiten und eine quelloffene Lösung selbst betreiben wollen.

Wo Grist Airtable schlägt:

  • Grist Core steht unter der Apache-2.0-Lizenz und lässt sich kostenlos selbst hosten.
  • Formeln in Python.
  • Kostenlos 5.000 Datensätze pro Dokument.
  • Günstig: Pro kostet 8 $ pro Nutzer und Monat.

Wo Airtable besser ist:

  • Die Cloud läuft bei AWS in den USA, ohne SOC-2- oder ISO-27001-Zertifizierung (Grist-Doku ).
  • Automationen gibt es erst im Tarif Business.
  • Beim Import aus Airtable werden Ansichten, Interfaces und Formulare nicht übernommen.

Für wen Grist nicht geeignet ist: Teams, die die Cloud-Version mit sensiblen Daten nutzen wollen und dabei auf Hosting in der EU angewiesen sind.

Preis: Free, Pro 8 $, Business 24 $ (mind. 5 Nutzer) pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (Preise ).

Fazit: Selbst gehostet eine sehr gute Wahl, in der Cloud eher nicht für personenbezogene Daten aus der EU.

SmartSuite ist eine Arbeitsplattform mit Datenbank, Projektmanagement und vielen Branchenvorlagen. Anbieter ist die SmartSuite Holdings, Inc. aus Kalifornien.

Am besten für: Teams, die Datenbank und Projektmanagement verbinden und fertige Vorlagen für ihre Branche suchen.

Wo SmartSuite Airtable schlägt:

  • Professional kostet 32 $ für 100.000 Datensätze, Airtable Business 45 $ für 125.000.
  • Hosting in der EU (Irland) möglich. Die Angaben dazu sind widersprüchlich: Laut Hilfe ist die Region wählbar, laut Preisseite nur im Tarif Enterprise.
  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung in allen Tarifen.

Wo Airtable besser ist:

  • Keine kostenlose Version, nur ein 14-tägiger Test.
  • Mindestens 3 Nutzer im Tarif Team, 5 im Tarif Professional.
  • Im Tarif Team nur 5.000 Datensätze pro Solution.

Für wen SmartSuite nicht geeignet ist: Einzelpersonen, kleine Teams mit kleinem Budget und alle, die selbst hosten müssen.

Preis: Team 15 $, Professional 32 $ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (Preise ).

Fazit: Stark bei Vorlagen und Projektarbeit, aber ebenfalls ein US-Anbieter ohne Self-Hosting.

Notion kombiniert Dokumente, Wikis und einfache Datenbanken. Anbieter ist die Notion Labs, Inc. aus San Francisco.

Am besten für: Teams, bei denen Texte und Wissen im Mittelpunkt stehen und Datenbanken eine Nebenrolle spielen.

Wo Notion Airtable schlägt:

  • Dokumente und Datenbanken in einem Werkzeug.
  • Günstiger: Business kostet 19,50 € pro Nutzer und Monat, Airtable Business 45 $.
  • Unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert.

Wo Airtable besser ist:

  • Die Datenbankfunktionen sind schwächer, besonders bei Verknüpfungen und großen Datenmengen.
  • Es gibt keinen Import aus Airtable, nur über CSV (Notion-Hilfe ).
  • Eine Datenhaltung in der EU gibt es nur im Tarif Enterprise.

Für wen Notion nicht geeignet ist: Teams, die strukturierte Daten mit vielen Verknüpfungen und Automationen verwalten.

Preis: Free, Plus 9,50 €, Business 19,50 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (Preise ).

Fazit: Eine Alternative, wenn Airtable bisher eher als besseres Wiki genutzt wurde.

Microsoft Lists ist Teil von Microsoft 365 und basiert auf SharePoint.

Am besten für: Organisationen, die Microsoft 365 ohnehin nutzen und einfache Listen ohne zusätzliche Software brauchen.

Wo Microsoft Lists Airtable schlägt:

  • Oft schon lizenziert, keine zusätzlichen Kosten.
  • Bis zu 30 Millionen Einträge pro Liste (Microsoft ).
  • Daten innerhalb der EU Data Boundary von Microsoft.

Wo Airtable besser ist:

  • Kein Import aus Airtable, nur aus Excel oder CSV.
  • KI-Funktionen erfordern eine zusätzliche Copilot-Lizenz.
  • Weniger flexibel bei Verknüpfungen, Ansichten und Automationen.

Für wen Microsoft Lists nicht geeignet ist: Teams, die komplexe relationale Datenbanken abbilden wollen, und alle, die unabhängig von US-Konzernen werden möchten.

Preis: in Microsoft 365 enthalten, ab Business Basic für ca. 6,07 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung (seit der Preiserhöhung im Juli 2026).

Fazit: Pragmatisch für einfache Listen in Microsoft-Umgebungen, kein vollwertiger Ersatz für Airtable.

Google Sheets ist eine Tabellenkalkulation, AppSheet baut daraus Apps ohne Code. Beides gehört zu Google Workspace.

Am besten für: Organisationen mit Google Workspace und einfache Anwendungsfälle mit kleinem Budget.

Wo Google Sheets und AppSheet Airtable schlagen:

  • In Google Workspace enthalten, ab 6,80 € pro Nutzer und Monat (Preise ).
  • Bis zu 20 Millionen Zellen pro Tabelle.
  • Eine Datenregion in der EU ab Business Standard.
  • Gemini baut in AppSheet Tabellen und Spalten aus einer Beschreibung.

Wo Airtable besser ist:

  • Eine Tabellenkalkulation ist keine relationale Datenbank.
  • Zwei Werkzeuge müssen kombiniert werden.
  • Kein Import aus Airtable, nur über CSV.

Für wen Google Sheets nicht geeignet ist: Teams mit verknüpften Daten, Rechten auf Zeilenebene oder vielen Nutzern, die gleichzeitig arbeiten.

Preis: in Google Workspace enthalten, AppSheet einzeln ab 5 $ pro Nutzer und Monat.

Fazit: Für einfache Fälle ausreichend, für den Umstieg von Airtable meist zu wenig Datenbank.

SeaTable Baserow NocoDB Grist SmartSuite Notion Microsoft Lists Google Sheets + AppSheet
Anbieter mit Sitz in der EU ✅ ✅ – – – – – –
Hosting in der EU ✅ Deutschland ✅ Deutschland – – ✅ Irland nur Enterprise ✅ ab Business Standard
Selbst hosten ✅ ✅ ✅ ✅ – – über SharePoint Server –
Kostenlose Version ✅ ✅ ✅ ✅ – ✅ ✅ ✅
Import aus Airtable ✅ ✅ ✅ ✅ ✅ – – –
Python-Skripte oder -Formeln in der Base ✅ – – ✅ – – – –
KI baut Tabellen und Felder mit Version 7.0 ✅ ab Plus ✅ ✅ ab Business mit Copilot-Lizenz über AppSheet
Apps und Interfaces ✅ App Builder ✅ Application Builder ab Plus Seiten mit Widgets Dashboards – über Power Apps ✅ AppSheet
Automationen ✅ ✅ ✅ ab Business ✅ ab Plus über Power Automate über AppSheet
Rechte auf Spalten- oder Zeilenebene Spalten ab Plus, Zeilen über Apps Rollen ab Advanced Felder ab Business, Zeilen ab Scale ✅ Felder ab Professional, Datensätze ab Enterprise Zeilen ab Business ✅ über AppSheet
Single Sign-on (SAML) ab Enterprise ab Advanced ab Business nur Enterprise nur Enterprise ab Business ✅ ✅

In den Zeilen zu Apps, Automationen, Rechten und Single Sign-on bedeutet ✅: in allen Tarifen enthalten. Sonst nennen wir den Tarif, ab dem es die Funktion gibt.

So viel kosten die Werkzeuge im Jahr für ein Team mit 10 Nutzern bei jährlicher Zahlung. Wir vergleichen jeweils den günstigsten kostenpflichtigen Tarif und den nächsthöheren, zusammen mit der Zahl der Datensätze, die der Tarif erlaubt. Achten Sie dabei auf die Bezugsgröße: Manche Anbieter begrenzen pro Base oder Dokument, andere für den ganzen Workspace. Preise in US-Dollar haben wir nicht umgerechnet.

Tool Einstiegstarif pro Jahr Datensätze Nächster Tarif pro Jahr Datensätze
Airtable Team 2.400 $ 50.000 pro Base Business 5.400 $ 125.000 pro Base
SeaTable Plus 840 € 50.000 insgesamt Enterprise 1.680 € 100.000 pro Base, insgesamt unbegrenzt
Baserow Premium 1.200 $ 50.000 pro Workspace Advanced 2.160 $ 250.000 pro Workspace
NocoDB Plus 1.296 $ 50.000 Business 2.592 $ 300.000
Grist Pro 960 $ 100.000 pro Dokument Business 2.880 $ 150.000 pro Dokument
SmartSuite Team 1.800 $ 5.000 pro Solution Professional 3.840 $ 100.000 pro Solution
Notion Plus 1.140 € keine Angabe Business 2.340 € keine Angabe

Microsoft Lists und Google Sheets fehlen in dieser Tabelle, weil sie Teil von Microsoft 365 bzw. Google Workspace sind. Wer diese Pakete bereits nutzt, zahlt für sie nichts zusätzlich.

Zwei Besonderheiten: NocoDB berechnet in Plus und Business höchstens 9 Nutzer, jeder weitere ist kostenlos. Deshalb kosten 10 Nutzer hier so viel wie 9. Bei SmartSuite zahlen Sie nur für Nutzer, die Daten bearbeiten. Wer nur liest, kommentiert oder Formulare ausfüllt, ist kostenlos.

Wer selbst hostet, zahlt bei Baserow, NocoDB und Grist für die Grundversion keine Lizenz, bei SeaTable für bis zu 3 Nutzer. Dafür kommen Kosten für Server und Betrieb hinzu. Wie sich die drei selbst hostbaren Lösungen im Detail unterscheiden, zeigt unser Vergleich Baserow vs. NocoDB vs. SeaTable.

In vielen Listen mit Airtable-Alternativen tauchen weitere Werkzeuge auf. Wir haben sie bewusst weggelassen, weil sie Airtable nur in Teilen ersetzen:

  • Teable: eine junge Open-Source-Alternative (AGPL-3.0) auf Basis von PostgreSQL. Interessant für technische Teams, aber noch nicht so ausgereift wie die Werkzeuge in unserem Vergleich. Wir beobachten die Entwicklung.
  • Coda: verbindet Dokumente mit Tabellen und Bausteinen für kleine Anwendungen. Ähnlich wie Notion eher ein Dokumentenwerkzeug als eine Datenbank.
  • ClickUp, monday.com, Asana und Smartsheet: Werkzeuge für Projekt- und Aufgabenmanagement. Sie eignen sich, wenn Sie Airtable vor allem für Projekte genutzt haben, aber nicht als allgemeine Datenbank.
  • Zoho Creator: eine Low-Code-Plattform für eigene Geschäftsanwendungen. Mächtig, aber deutlich näher an der Softwareentwicklung als Airtable.
  • Microsoft Excel: keine Datenbank, sondern eine Tabellenkalkulation. Den Unterschied erklären wir in den FAQ.
  • Sie brauchen Hosting in Deutschland und einen Vertragspartner in der EU: SeaTable, alternativ Baserow.
  • Sie müssen selbst hosten und wollen ein fertiges Produkt mit Support: SeaTable Server.
  • Sie müssen selbst hosten, und die Software muss Open Source sein: Baserow oder Grist.
  • Sie wollen eine bestehende SQL-Datenbank bedienbar machen: NocoDB.
  • Sie wollen möglichst wenig umlernen: SeaTable, Baserow oder NocoDB. Ihre Oberflächen sind eng an Airtable angelehnt.
  • Sie suchen fertige Branchenvorlagen und Projektmanagement in einem Werkzeug: SmartSuite.
  • Bei Ihnen stehen Dokumente im Mittelpunkt: Notion.
  • Sie nutzen Microsoft 365 oder Google Workspace und haben einfache Listen: Microsoft Lists oder Google Sheets.
  • Sie nutzen KI vor allem, um Datenbanken und Apps zu bauen: Hier ist Airtable selbst derzeit am stärksten.
  1. Bases erfassen: Welche Bases werden aktiv genutzt, von wem, mit welchen Daten?
  2. Automationen, Interfaces und Formeln dokumentieren: Diese Teile übernimmt keines der Werkzeuge vollständig.
  3. Probeimport: Eine Base in das neue Werkzeug importieren und prüfen, was fehlt.
  4. Rechte neu anlegen: Berechtigungen werden in der Regel nicht übernommen.
  5. Parallelbetrieb: Einige Wochen in beiden Systemen arbeiten, bevor Airtable abgeschaltet wird.
  6. Airtable kündigen und Daten exportieren: Vor der Kündigung alle Bases zusätzlich als CSV sichern.

Ist Airtable DSGVO-konform?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Airtable ist ein US-Unternehmen und unterliegt dem CLOUD Act. Eine Datenhaltung in der EU gibt es nur im Tarif Enterprise Scale, und Metadaten bleiben in den USA. Ob der Einsatz für Ihre Daten zulässig ist, muss Ihr Datenschutzbeauftragter bewerten.

Was ändert sich durch die Übernahme durch Bending Spoons?

Die Übernahme wurde am 4. September 2026 abgeschlossen. Konkrete Änderungen an Preisen und Tarifen sind bisher nicht angekündigt.

Gibt es eine kostenlose Airtable-Alternative?

Ja. SeaTable, Baserow, NocoDB, Grist und Notion haben kostenlose Tarife. Am großzügigsten sind SeaTable mit 10.000 Zeilen und 25 Nutzern und Grist mit 5.000 Datensätzen pro Dokument.

Welche Airtable-Alternative ist Open Source?

Baserow (Kern unter MIT-Lizenz) und Grist (Apache-2.0). NocoDB steht unter der Sustainable Use License, die keine Open-Source-Lizenz im engeren Sinn ist. SeaTable ist nicht Open Source, lässt sich aber kostenlos selbst hosten. Einen ausführlichen Vergleich von Lizenz, Hosting und Funktionen finden Sie in Baserow vs. NocoDB vs. SeaTable.

Welche Airtable-Alternative kann man selbst hosten?

SeaTable, Baserow, NocoDB und Grist. Airtable selbst, SmartSuite, Notion und Google bieten keine Version zum Selbsthosten.

Kann ich meine Airtable-Bases importieren?

Bei SeaTable, Baserow, NocoDB, Grist und SmartSuite gibt es einen Import direkt aus Airtable. Formeln, Automationen und Interfaces müssen Sie bei allen neu anlegen.

Gibt es eine Airtable-Alternative von Google oder Microsoft?

Keine direkte. Google hat sein Produkt Google Tables eingestellt und in AppSheet überführt. Am nächsten kommt die Kombination aus Google Sheets und AppSheet. Bei Microsoft ist es Microsoft Lists, für anspruchsvollere Anwendungen Power Apps mit Dataverse, das eine zusätzliche Lizenz erfordert. Beide Lösungen sind keine relationale Datenbank wie Airtable, lohnen sich aber, wenn Sie Google Workspace oder Microsoft 365 ohnehin nutzen. Mehr dazu in unserem Vergleich SeaTable als Microsoft-Lists-Alternative.

Welche Airtable-Alternative eignet sich als CRM?

Für ein einfaches CRM eignen sich alle Werkzeuge mit verknüpften Tabellen: Kunden, Ansprechpartner, Angebote und Aufgaben lassen sich miteinander verbinden. SeaTable, Baserow und SmartSuite bringen dafür fertige Vorlagen mit. Wer Rechte auf Zeilenebene braucht, etwa damit jeder Vertriebsmitarbeiter nur seine eigenen Kunden sieht, sollte die Tabelle „Funktionen im Vergleich“ beachten. Für E-Mail-Marketing und Vertriebsautomatisierung im großen Stil ist ein spezialisiertes CRM die bessere Wahl. Mehr dazu in unserem Beitrag No-Code CRM.

Was ist der Unterschied zwischen Airtable und Excel?

Excel ist eine Tabellenkalkulation, Airtable eine relationale Datenbank mit der Oberfläche einer Tabelle. In Airtable und seinen Alternativen hat jede Spalte einen festen Typ, etwa Datum, Auswahl oder Datei, und Tabellen lassen sich miteinander verknüpfen. Dazu kommen Formulare, Ansichten, Berechtigungen und Automationen. Excel ist stärker bei Berechnungen und Auswertungen, wird aber unübersichtlich, sobald mehrere Personen gleichzeitig mit verknüpften Daten arbeiten. Mehr dazu in unserem Beitrag Datenbanken: 5 Vorteile gegenüber einfachen Tabellen.

Die beste Airtable-Alternative hängt davon ab, was Sie an Airtable ersetzen wollen. Wer vor allem Datenhoheit sucht, also einen Anbieter in der EU, Server in Deutschland und die Möglichkeit, selbst zu hosten, ist bei SeaTable richtig. Wer eine echte Open-Source-Lizenz braucht, wählt Baserow oder Grist. Und wer vor allem die KI-Funktionen von Airtable schätzt, findet derzeit keinen gleichwertigen Ersatz.

SeaTable kostenlos testen und Ihre erste Airtable-Base in wenigen Minuten importieren.

Wir prüfen Preise, Limits und Funktionen regelmäßig und halten Änderungen hier fest.

  • 5. Oktober 2026: Alle Preise und Limits auf den Seiten der Anbieter geprüft. Kostenvergleich für 10 Nutzer, Funktionen zu Apps, Automationen, Rechten und Single Sign-on sowie den Preis von Microsoft 365 ergänzt.
  • 30. September 2026: Erste Fassung.

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