Unter IT-Infrastruktur versteht man die Gesamtheit aller technischen Komponenten, die Ihr Unternehmen für den Betrieb, die Verwaltung und die Nutzung von IT-Systemen benötigt. Dazu zählen Hardware-, Software- und Netzwerkkomponenten.

  • Die wichtigsten Anforderungen an Ihre IT-Infrastruktur sind die Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit Ihrer IT-Systeme.
  • Für den strategischen Aufbau der IT-Infrastruktur ist das Betriebsmodell (On-Premises, Cloud oder Hybrid) entscheidend.
  • Aufgrund der digitalen Transformation sollte die IT-Infrastruktur auch für den Einsatz von KI, IoT und mobiles Arbeiten geeignet sein.
  • Behalten Sie im Blick, welche Hardware, Software, Cloud-Dienste und Technologien im Einsatz sind, um Schatten-IT zu vermeiden.
  • Wesentliche Aspekte der IT-Infrastruktursicherheit sind u. a. regelmäßige Updates und Patches, starke Passwörter, Verschlüsselung, Multi-Faktor-Authentifizierung, Backups, ein funktionierendes Incident Management und eine klare IT-Governance.

Die IT-Infrastruktur bildet das Fundament Ihres Unternehmens und besteht aus den folgenden Bausteinen.

Die Hardware bildet das physische Rückgrat Ihrer IT-Systeme. Dazu gehören:

  • Computer und mobile Endgeräte: z. B. Desktop-PC, Laptop, Smartphone, Tablet
  • Peripherie-Geräte: z. B. Monitor, Drucker, Headset, Telefon, Tastatur, Maus
  • Server und Speicherkomponenten: z. B. NAS, CPU, GPU, RAM, SSD, HDD, Mainboard
  • Bauliche Infrastruktur: z. B. Räume, Serverschränke, Kühlsysteme, Stromversorgung

Hardware und mobile Endgeräte fürs Homeoffice

Unter Software versteht man Programme, die auf der Hardware laufen, um Geschäftsprozesse zu ermöglichen. Beispiele dafür sind:

  • Betriebssysteme: z. B. Windows, Linux oder macOS
  • Datenbankmanagementsysteme: z. B. MySQL, MongoDB oder Redis
  • Anwendungen wie Office-Programme, ERP- oder CRM-Systeme
  • Webbrowser: z. B. Firefox, Chrome, Safari, Edge

Netzwerke bestehen aus Kommunikationskanälen, die verschiedene Geräte miteinander verbinden und den Datentransfer steuern. Wichtige Teilaspekte sind:

  • Netzwerkgeräte (Router, Switches)
  • Verkabelung und Funknetze (WLAN, LAN, Glasfaser)
  • Netzwerksicherheit (Firewalls, VPN, Gateways)

Über das Internet können Sie Cloud-Dienste, also externe Infrastruktur, Plattformen oder Software nutzen, die Drittanbieter in Rechenzentren zur Verfügung stellen:

  • IaaS: Infrastructure as a Service bedeutet, dass Sie Ihren Bedarf an Servern auslagern und über die Cloud auf externe Rechenzentren zugreifen.
  • PaaS: Platform as a Service bietet die Möglichkeit, auf Entwicklungsumgebungen von Cloud-Anbietern zurückzugreifen, in denen Sie Anwendungen erstellen, testen und bereitstellen können.
  • SaaS: Dank Software as a Service können Sie Anwendungen in einer Cloud nutzen, um lokale Installationen überflüssig zu machen.

Grundsätzlich unterscheidet man drei Bereitstellungsarten von IT-Infrastruktur im Unternehmen: traditionelle Infrastruktur (On-Premises), Cloud-Infrastruktur und hybride Infrastruktur.

Noch in den 2000er Jahren gab es fast ausschließlich traditionelle IT-Infrastruktur; ein Unternehmen besaß die gesamte benötigte IT-Infrastruktur selbst. Das bedeutet, dass Sie alle Daten auf Ihren eigenen Servern in einem Bürogebäude oder On-Premises-Rechenzentrum speichern. Ein großer Vorteil davon ist die digitale Souveränität , also die Unabhängigkeit von großen, meist US-amerikanischen Cloud-Anbietern. Jedoch ist es sehr aufwändig und kostspielig, eigene Server zu erwerben, zu betreiben und zu warten.

Traditionelle IT-Infrastruktur mit On-Premises-Server

Cloud-Infrastruktur besitzen Sie nicht selbst. Stattdessen mieten Sie Ressourcen wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Software von Cloud-Anbietern. Daher bietet Cloud Computing eine weitaus größere Skalierbarkeit und Flexibilität als traditionelle IT-Infrastrukturen. Es mangelt jedoch meist an echter Datenhoheit, da Sie technologisch von Ihren Cloud-Anbietern abhängen.

Nur wenige Unternehmen setzen heute noch ausschließlich auf On-Premises-Lösungen und ebenso wenige verfolgen eine Cloud-only-Strategie. In den meisten Fällen kommt es deshalb zu einer Mischung aus lokaler IT-Infrastruktur und Cloud-Diensten, was man als Hybrid Cloud oder Hybrid IT bezeichnet.

Die IT-Infrastruktur muss geschäftskritische Prozesse unterbrechungsfrei abwickeln, Skalierbarkeit ermöglichen und gegen Sicherheitsbedrohungen gewappnet sein. Hinzu kommen neue Anforderungen durch die digitale Transformation und disruptive Veränderungen wie KI und Remote Work. Nicht zuletzt gewinnen auch Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei der Wahl von IT-Infrastrukturlösungen zunehmend an Bedeutung.

Verfügbarkeit

Die hochwertigste IT-Infrastruktur nützt wenig, wenn sie wegen Downtimes nicht zur Verfügung steht. Deshalb sollte das IT Infrastruktur Management geeignete Maßnahmen ergreifen, um Unterbrechungen und Ausfallzeiten zu minimieren und die Erreichbarkeit der IT-Systeme sicherzustellen. Dazu tragen beispielsweise die Redundanz geschäftskritischer Systeme, Backups und Notfallpläne (Disaster Recovery) bei. Für reibungslose Prozesse sollte auch die Latenz/Reaktionszeit von Servern möglichst gering und die Netzwerkbandbreite hoch genug sein.

Skalierbarkeit

Über die laufenden Geschäftsprozesse hinaus sollten Ihre IT-Ressourcen ausreichen, um schwankende Auslastungen und temporär erhöhte Datenmengen abzufangen. Neben diesen Lastspitzen können ein unerwartet schnelles Unternehmenswachstum, Veränderungen der Mitarbeiterzahl und zukünftige Entwicklungen wie technologische Fortschritte, neue Gesetze oder Krisen, die sich naturgemäß kaum vorhersehen lassen, die Skalierbarkeit Ihrer IT-Infrastruktur vor Herausforderungen stellen.

Sicherheit

Die IT-Infrastruktursicherheit bildet die Basis für die digitale Resilienz Ihres Unternehmens. Demnach muss das IT Infrastruktur Management dafür sorgen, dass alle IT-Infrastrukturkomponenten stabil und vor Bedrohungen geschützt sind. Hierbei kann es sich um unerwartete Systemausfälle, Cyberangriffe oder Datenlecks handeln. Regelmäßige Updates und Sicherheitspatches, starke Passwörter, Verschlüsselung und Authentifizierungstechniken sowie robuste Firewalls und Antiviren-Software wirken vorbeugend, während ein funktionierendes Incident Management hilft, im Ernstfall schnell auf Ereignisse zu reagieren. Auch eine klare IT-Governance, Sicherheitstrainings der Mitarbeiter und ein durchdachtes Rollen- und Rechtemanagement erhöhen die IT-Sicherheit.

Kosteneffizienz

Im IT Infrastruktur Management stellt sich häufig nicht die Frage, welche IT-Infrastrukturlösungen theoretisch wünschenswert sind, sondern was finanziell und organisatorisch umsetzbar ist. Das Ziel ist es, mit dem vorhandenen Budget ein Maximum an Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit aus den IT-Infrastrukturkomponenten herauszuholen. Erneut geht es um die Abwägung, wie viel Geld Sie für die Anschaffung und den Betrieb eigener IT-Infrastruktur in die Hand nehmen möchten und was Sie in die Cloud auslagern können. Bei den Software-Kosten machen mittlerweile vielerorts Lizenzen für Cloud-Anwendungen den größten Posten aus.

Internet of Things (IoT)

Durch die zunehmende Digitalisierung der Industrie beschäftigt sich das IT Infrastruktur Management auch zunehmend mit IoT. Das Internet der Dinge bezeichnet dabei die Vernetzung physischer Objekte: Smarte elektronische Geräte, die mit Sensoren und Mikrocontrollern ausgestattet sind, sammeln Daten aus ihrer Umgebung, tauschen sie über ein Netzwerk aus und können automatisch Aktionen ausführen. Im Alltag ist dies vor allem durch Smartwatches und Smart Home ein Thema; im Produktionsumfeld verbindet das Industrial Internet of Things spezielle IT-Infrastrukturkomponenten wie Roboter, Maschinen und Geräte miteinander.

Künstliche Intelligenz (KI)

Am Thema KI kommt aktuell kaum noch ein Unternehmen vorbei. Die Entwicklung ist rasant und stellt die IT-Infrastruktur im Unternehmen ständig auf den Prüfstand. Wenn Sie eigene KI-Server in Ihrem Unternehmen nutzen möchten, bedeutet das massive Anforderungen an die IT-Infrastrukturkomponenten. KI-Modelle benötigen eine extrem hohe Rechenleistung für das Training, die derzeit nur mit Grafikprozessoren (GPUs) zu erreichen ist. Hinzu kommen spezielle Netzwerkinfrastrukturen mit hohem Durchsatz bei der Datenübertragung und Hochleistungsspeicher, die mit gigantischen Datenmengen umgehen können. Noch dazu benötigt die KI-Hardware viel Strom und Kühlung aufgrund der Abwärme. Aus diesen Gründen entscheiden sich viele Unternehmen gegen eine eigene KI-Infrastruktur und nutzen stattdessen KI-Modelle in der Cloud mit entsprechenden Risiken für die Datensicherheit.

In den letzten Jahren haben Homeoffice und Remote Work verstärkt Einzug in die Arbeitswelt gehalten. Dieser Entwicklung liegt zugrunde, dass sich digitalisierte Bürotätigkeiten genauso gut von zuhause oder unterwegs erledigen lassen. Tägliche Büropräsenz ist nicht mehr notwendig. Auf Seiten der Mitarbeiter verspricht Remote Work eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben, weniger Pendelzeiten und mehr Freiheit; auf Seiten der Arbeitgeber die Einsparung von Büroflächen, Parkplätzen und Fahrtkostenzuschüssen sowie die Erweiterung des Talentpools über regionale Grenzen hinaus.

Mobile IT-Infrastruktur: Mann mit Laptoptasche am Bahnsteig

Jedoch zieht ortsunabhängiges Arbeiten weitreichende Konsequenzen für die IT-Infrastruktur im Unternehmen nach sich. Wenn Sie Ihren Mitarbeitern Remote Work ermöglichen möchten, benötigen diese mobile Endgeräte wie Laptops und Firmenhandys, aber auch Arbeitsplatzausstattung wie zusätzliche Monitore, Tastaturen und Mäuse für das Homeoffice. Stabile Internetverbindungen sind für ortsunabhängigen Zugriff auf Unternehmensdaten, Echtzeit-Kollaboration und reibungslose Kommunikation erforderlich. Kurz gesagt: Leistungsstarke, flexible und sichere IT-Infrastrukturlösungen sind das Rückgrat für mobiles Arbeiten und Homeoffice. Wichtige Aspekte für Ihr Remote IT Team sind:

  • Mobile Device Management (MDM): Konfigurieren, sichern und verwalten Sie alle mobilen Endgeräte – egal, wo auf der Welt sie sich gerade befinden – zentral in Ihrem Remote IT Team. Damit die mobile IT-Infrastruktur bei Verlust oder Diebstahl nicht zum Sicherheitsrisiko wird, ist Geräteverschlüsselung unerlässlich.

  • Sichere Netzwerkverbindungen: Setzen Sie VPN (Virtual Private Network), verschlüsselte WLAN-Zugänge und Remote-Desktop-Lösungen ein, wenn Mitarbeiter mobil auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen. So stellen Sie sicher, dass Unternehmensdaten nicht in die falschen Hände geraten.

  • Identity & Access Management (IAM): Das Identitäts- und Zugriffsmanagement überprüft die Identität des Benutzers und regelt, auf welche Systeme und Daten die autorisierte Person zugreifen darf. Weit verbreitete Verfahren dafür sind Single Sign-on und Multi-Faktor-Authentifizierung.

  • Cloud-Lösungen: Auf Daten und Anwendungen in der Cloud können Ihre Mitarbeiter von überall auf der Welt zugreifen. Sie brauchen nur eine Internetverbindung und einen Browser, was orts- und geräteunabhängiges Arbeiten denkbar einfach macht. Statt Daten und Dokumente verteilt auf lokalen Rechnern zu speichern, gibt es eine zentrale Version, die für alle jederzeit abrufbar ist.

Bevor Sie eine neue IT-Infrastruktur konzipieren, sollten Sie eine Bestandsaufnahme machen: Welche Hardware, Software und Technologien sind bereits im Einsatz? Welche Cloud-Dienste werden genutzt? Gibt es eine Schatten-IT oder Datensilos in den Fachabteilungen? Welches Budget hat die IT-Abteilung und welche personellen Ressourcen sind vorhanden?

Im nächsten Schritt geht es darum, die Anforderungen an die IT-Infrastruktur zu bestimmen. Dabei sollten Sie immer im Blick behalten, welche strategischen Ziele Sie mit dem Aufbau der neuen IT-Infrastruktur verfolgen. Wollen Sie mobiles Arbeiten ermöglichen, eigene KI-Server betreiben oder mehr Cloud-Ressourcen nutzen? Möchten Sie Kosten einsparen und gleichzeitig eine hohe Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Sicherheit gewährleisten? Zum Beispiel ergibt es wenig Sinn, eine teure, hochleistungsfähige IT-Infrastruktur im Unternehmen aufbauen und betreiben zu wollen, wenn Ihnen dafür die notwendigen IT-Fachkräfte und finanziellen Mittel fehlen.

Der Aufbau einer IT-Infrastruktur erfordert viel vorausschauende Planung. Je nach Betriebsmodell und Umfang des Projekts unterscheiden sich die Vorlaufzeiten stark. Wenn Sie beispielsweise ein eigenes Rechenzentrum aus dem Boden stampfen wollen, müssen Sie mit einigen Jahren Bauzeit bis zur Inbetriebnahme rechnen. Auch bestimmte IT-Infrastrukturkomponenten zu beschaffen kann mehrere Monate dauern. Wesentlich schneller und einfacher geht es hingegen, IT-Infrastrukturlösungen über Cloud-Anbieter zu buchen.

Je nach Branche und Unternehmensstandort kann Ihre IT-Infrastruktur bestimmten Regularien unterliegen. Beachten Sie daher beim Aufbau Ihrer IT-Infrastruktur gesetzliche Datenschutz- und Compliance-Vorgaben. Beispielsweise sind Unternehmen der kritischen Infrastruktur in Deutschland verpflichtet, ihre IT-Infrastruktur in besonderem Maße gegen Ausfälle und andere Bedrohungen abzusichern. Zudem müssen sie höchste Datensicherheit und DSGVO-Konformität wahren, was mit IT-Infrastrukturlösungen außereuropäischer Akteure (z. B. US-amerikanische Cloud-Anbieter) kaum möglich ist.

IT-Infrastruktur muss Datensicherheit gewährleisten

  • Cloud-basierte, tradionelle oder hybride Infrastruktur: Entscheiden Sie sich zunächst für ein Betriebsmodell, weil dies weitreichende Folgen für Ihr IT Service Management hat.
  • Durchdachtes Mobile Device Management: Haben Sie den Überblick über alle mobilen Endgeräte, sind diese ausreichend gesichert und technisch aktuell?
  • Keine VPN-Bremse: Können Ihre Mitarbeiter ortsunabhängig über schnelle, stabile und sichere Netzwerkverbindungen auf Ihre Unternehmens- oder Cloud-Server zugreifen?
  • Datensilos und -verlust vermeiden: Haben Sie Ihre Mitarbeiter dazu angehalten, alle Daten und Dokumente zentral und in Echtzeit synchonisiert auf Ihrem Server zu speichern – anstatt unzählige lokale Versionen auf verschiedenen Geräten?
  • Granulares Rollen- und Rechtemanagement: Kann jeder Mitarbeiter auf die Systeme zugreifen, die er für seine Aufgaben benötigt, aber nur die Daten sehen, bearbeiten oder löschen, die seinem Berechtigungslevel entsprechen?

Als KI No-Code-Plattform kann SeaTable Ihr Remote IT Team bei einer Vielzahl von Aufgaben unterstützen. Beispielsweise ist SeaTable geeignet für:

SeaTable bietet eine zentrale Datenbank mit granularem Rollen- und Berechtigungsmanagement sowie robusten Sicherheitsfunktionen wie Single Sign-on und Zwei-Faktor-Authentifizierung. Sie bricht Datensilos auf, lässt sich über Integrationen und API mit bestehenden IT-Systemen verbinden und ermöglicht ortsunabhängiges Arbeiten und Kollaboration in Echtzeit. Entscheiden Sie selbst, ob Sie die SeaTable Cloud nutzen oder SeaTable Server auf Ihrer eigenen Infrastruktur installieren möchten:

  • Die SeaTable Cloud überzeugt mit ihrer Skalierbarkeit und einer bequemen Einrichtung in wenigen Minuten. Sie wird ausschließlich auf Servern in Deutschland gehostet und erfüllt damit höchste Datenschutzanforderungen.
  • Wenn Sie die volle Datenhoheit und physische Kontrolle bevorzugen, können Sie SeaTable Server auch On-Premises installieren. Dann sind Sie selbst für die notwendige Leistung, Verfügbarkeit und Sicherheit der Serverinfrastruktur verantwortlich.

Entdecken Sie hilfreiche Vorlagen, die Ihnen den Einstieg in SeaTable erleichtern:

Verwalten Sie Support-Tickets in einem zentralen System mit Wissensdatenbank.

Erfassen Sie Geräte und deren Zustände sowie Softwarelizenzen und Updates.

Testen Sie systematisch Software-Versionen und beheben Sie Fehler.

Planen und steuern Sie den strategischen Aufbau Ihrer IT-Infrastruktur.

Warum scheitert ortsunabhängiges Arbeiten oft an traditionellen IT-Infrastrukturen?

Traditionelle IT-Infrastrukturen leiten den gesamten Datenverkehr über On-Premises-Server und stoßen bei dezentralem Zugriff an Leistungsgrenzen. Die Hardware im Firmengebäude ist aber für eine gleichbleibende Anzahl an Mitarbeitern und Geräten vor Ort konzipiert und nicht flexibel skalierbar. Um von überall auf das Firmennetzwerk zugreifen zu können, sind zudem VPN-Tunnel erforderlich. Wenn nun viele Mitarbeiter remote arbeiten, führt dieser Flaschenhals zu Geschwindigkeitseinbußen, Verbindungsabbrüchen und einer Überlastung der Server und Netzwerke.

Wie schützt modernes IT Infrastruktur Management vor Datenverlust in der Öffentlichkeit?

Damit mobiles Arbeiten nicht zum IT-Sicherheitsrisiko wird, sollten Sie einige Best Practices berücksichtigen: Halten Sie Ihre Mitarbeiter dazu an, alle Daten und Dokumente zentral auf Ihrem Server oder in der Cloud zu speichern – denn lokale Speicherstände sind verloren, wenn ein Gerät gestohlen oder zerstört wird. Wenn Sie das Gerät und die Festplatte zuvor verschlüsselt haben, können unbefugte Finder oder Diebe nichts damit anfangen. Sorgen Sie außerdem für sichere Netzwerkverbindungen, z. B. über VPN-Tunnel, damit Daten nicht auf dem Weg vom mobilen Endgerät zum Server abgefangen werden können.

Wie gelingt der datenschutzkonforme Aufbau einer IT-Infrastruktur im Unternehmen?

Für ein hohes Datenschutzniveau sollten Sie alle Daten innerhalb der EU speichern und auf außereuropäische Anbieter wie US-amerikanische Clouds verzichten. Die volle Datensouveränität erreichen Sie nur, wenn Ihnen die gesamte IT-Infrastruktur alleine gehört, z. B. mit eigenen Rechenzentren und lokaler Installation jeder Software.

Was gehört zwingend auf eine IT Infrastruktur Checkliste für mobiles Arbeiten?

Eine IT Infrastruktur Checkliste für mobiles Arbeiten umfasst unter anderem:

- die Entscheidung für ein Betriebsmodell (On-Premises, Cloud oder Hybrid)
- schnelle, stabile und sichere Netzwerkverbindungen
- Identitäts-, Zugriffs-, Rollen- und Berechtigungsmanagement
- zentrale Datenspeicherung mit Echtzeit-Synchronisation

TAGS: Digitale Transformation IT Sicherheit & Datenschutz